Hauskatzen: Mehr Bewegung durch Laufräder?
Wir alle kennen sie: Unsere geliebte Hauskatze. Sie ist uns Freund und Begleiter und begeistert uns durch ihren tierischen Zuspruch und ihre vielfältigen Emotionen, die sie uns entgegenbringt. Da können wir uns so einiges abschauen. Meist ist die Hauskatze eine europäische Katze, das bedeutet: EKH, europäische Kurzhaarkatze. Ihre Vorfahren waren wilde Katzen, die sich nach und nach angesiedelt haben. Auch aus anderen Ländern kamen Katzen zu uns.
Die Hauskatze und ihre spezifischen Eigenschaften
Eine Hauskatze ist eigentlich ein pflegeleichter Zeitgenosse. Sie braucht nur einmal ein wenig gebürstet werden, sie will viele Streicheleinheiten (wobei auch das von Tier zu Tier unterschiedlich ist) und sie ist im Allgemeinen sehr anschmiegsam. Ihr Fell ist eher kurz, ihre Augen im Unterschied zu anderen Katzenrassen normal groß. Sie brauchen keinen Schnick-Schnack wie etwa Aromatherapie für Rassekatzen. Das ist bei ihnen auf keinen Fall notwendig. Von ihr wird angenommen, dass sie keine persönliche Beziehung zu ihrem Menschen aufbaut. Wenn man aber genauere Betrachtungen vornimmt, ist das sehr wohl der Fall. Menschen sind also doch mehr als ein “Dosenöffner” für die Tiere.
Auslauf
Eine Hauskatze, die sich nur drinnen aufhält, wird irgendwann vor der Herausforderung stehen, dass sie natürlich nicht das Gefühl der Erde oder des Grases genießen kann so wie Artgenossen. Das ist auch zum Beispiel in der Großstadt nicht möglich. Und wenn man die Katze nicht aufwändig an eine Leine und ein Brustgeschirr gewöhnen möchte (was schon als junges Tier erfolgen muss) dann muss man sich schon anders behelfen. Da gibt es trotzdem so einige Möglichkeiten. Zum einen ist da ein “Katzen-Fitnesscenter”. Das gibt es in Zoomärkten und es wird universell eingesetzt. Der Nachteil davon ist, dass dieses aber sehr teuer ist. Da ist eine lohnende Alternative ein sogenanntes Laufrad. Dieses kann der Katze zu mehr Bewegung verhelfen. Es ist etwas größer, sodass man in seiner Wohnung doch etwas Platz benötigt.
Die Hauskatze und Bewegung
Wenn die Katze wie besprochen kein Freigänger ist, führt das bei der Hauskatze häufig zu Gewichtsproblemen durch Überfütterung. Denn wenn sie kaum Bewegung macht, würde sie nicht so viel Futter benötigen, wie Menschen ihr gerne geben. Deshalb ist ein Ausgleich wichtig. Das Katzenlaufrad bringt den Vorteil, dass sich kein stereotypes Verhalten wie zum Beispiel bei Hamstern einstellt. Hamster können dann oft nicht mehr aufhören und laufen immer weiter und weiter. Aber Katzen wissen, wann es genug ist, und demnach springen sie wenn sie genug haben einfach vom Laufrad herunter und haben dann eine “psychische Sättigung”. Wenn sie genug Bewegung gehabt haben, wissen und spüren sie das auch und machen intuitiv eine Pause.
Das Katzenlaufrad im Hausgebrauch
Das Laufrad hat etwas größere Abmessungen als ein Spielgerät für Katzen. Es ist als ausgewiesenes Sportgerät konzipiert und so überrascht es nicht, wenn Katzen täglich darin laufen. Durch seine auf beiden Seiten offene Form bringt es der Katze Sicherheit. Sie kann es jederzeit verlassen, wenn sie will. Die Laufflächen sind meist aus Schaumstoff gefertigt, was völlig abrutschsicher für die Katze ist. Sie kann sich beim Laufen nicht verletzen.